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Klöckner-Werke aufstocken


05.01.2001
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkardt stufen die Aktien der im MDAX notierten Klöckner-Werke AG (WKN 678000) weiterhin auf „Aufstocken“ ein. Das Kursziel sehe man bei 25 Euro.

Als im Dezember 1999 kurz vor Weihnachten die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG eine Beteiligung von 10,3 Prozent an der Klöckner-Werke bekannt gegeben habe, sei den meisten Beobachtern klar gewesen, dass es sich dabei nur um eine Anfangsposition handeln könne, denn für eine reine Finanzbeteiligung sei das Paket mit 85 Mio. Euro offensichtlich zu groß gewesen. Im Laufe des letzten Jahres sei die Beteiligung auf etwas mehr als 40 Prozent aufgestockt worden.


Gleichzeitig mit der Aufstockung der Beteiligung gebe WCM ein Übernahmeangebot für die restlichen noch ausstehenden Anteile bekannt: Geboten würden eine WCM-Aktie und 7 Euro in bar für jede Klöckner-Werke-Aktie. Dies Angebot laufe noch bis zum 16. Januar. Da WCM derzeit nicht zu den von der HSBC beobachteten Unternehmen gehöre, sei man nicht in der Lage, die Attraktivität dieses Angebots zu beurteilen.

Der Vorstand von Klöckner-Werke fordere schon frühzeitig, dass ein eventuelles Übernahmeangebot von WCM eine attraktive Barvariante enthalten müsse, um den Anteilseignern den Ausstieg ohne Risiko zu ermöglichen. Daher sei es wenig verwunderlich, dass er das von WCM unterbreitete Angebot nicht befürworte.

Mit voller Rückendeckung des Aufsichtsrats plane der Vorstand die Konzentration auf das Foliengeschäft und den vollständigen Verkauf der übrigen Aktivitäten. Gründe seien das Foliengeschäft mit einer Wachstums- und Renditestärke von 8 Prozent beim internen Wachstum pro Jahr. Die Abfüll- und die Verpackungstechnik würden dagegen nur unterdurchschnittliche Resultate (2 bis 3 Prozent internes Wachstum pro Jahr) liefern. Die Umsetzung dieser Strategie solle in spätestens drei Jahren beendet sein.

Positive Aussichten für den Kurs seien unter anderem die Konzentration auf nur ein Arbeitsgebiet, die effektive Nutzung des Großaktionärs WCM und eine schnelle Realisierung des Wertpotentials bei Klöckner-Werke. Risiken bestünden demgegenüber zum einen in zeitlichen Verzögerungen bei den geplanten Beteiligungsverkäufen und einer eventuellen Abschwächung der Konjunktur.




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